Professionelle Zahnreinigung (PZR) ist ein Bestandteil der zahnmedizinischen Prophylaxe

Modernste Geräte und Materialien kommen bei einer Zahnreinigung zur Anwendung. Man versteht darunter eine mechanische Reinigung der Zähne, die deutlich über das hinausgeht, was jeder Mensch täglich selber erledigen kann. In jedem Mund bildet sich nach ein bis zwei Tagen ein Belag auf den Zähnen, Plaque oder auch Biofilm genannt. Dieser Biofilm besteht aus Milliarden von Bakterien, die einen regen Stoffwechsel entwickeln. Durch aggressive Substanzen entstehen Zahnschäden, Zahnkaries und Zahnfleischentzündungen.

Vielen Patienten gelingt es auch durch eine gründliche Zahnpflege nicht, alle Zwischenräume und Nischen in der Mundhöhle zu erreichen und damit diese Bakterien zu entfernen. Insbesondere bei älteren Patienten ist eine regelmäßige, gründliche Reinigung des Gebisses unerlässlich, weil das Zahnfleisch zurück geht.

Dadurch werden die Zähne länger und die Flächen werden stark vergrößert. Außerdem lässt die Fingerfertigkeit im Alter nach, was sich auch auf die Qualität der Putztechnik auswirken kann.

Was wird gemacht?

In der Regel gehören folgende Leistungen dazu:

  • Entfernen von harten und weichen Belägen
  • Polieren
  • Fluoridieren
  • Beratung zur täglichen Mundhygiene

Warum der Aufwand?

Wer täglich mindestens zweimal ordentlich die Zähne putzt und zusätzlich noch Zahnseide oder spezielle Bürstchen für die Zahnzwischenräume nutzt, tut bereits einiges für seine Zahngesundheit. Aber auf Flächen, die Patienten bei der täglichen Zahnpflege nur schwer erreichen, bilden sich dennoch im Laufe der Zeit bakterielle Beläge – hier hilft die PZR. Sie unterstützt die tägliche Zahnreinigung, ersetzt sie aber nicht.

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